Schwarz auf Weiß – das THW-Update // Nordderby bleibt Nordderby

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Schwarz auf Weiß – das THW-Update Schwarz auf Weiß – das THW-Update

Liebe Leserinnen und Leser,
geht es Ihnen auch so wie mir? Manchmal - im Spätherbst zum Beispiel - wissen Spieler, Trainer, Reporter, Fans vor lauter Spielplanverdichtungsstress gar nicht mehr, wo ihnen der Kopf steht. Da bekommt der Begriff „Englische Woche“ im Handball eine völlig neue Bedeutung. Fast ließe sich von „Englischen Monaten“ sprechen. Und dann, wenn es auf den Sommer zugeht, fragt man sich zuweilen: Ist unter der Woche gar kein Spiel? So wie in dieser Woche. Der Bundesliga-Spieltag zerstückelt sich auf Donnerstag, Sonnabend, Sonntag. Und die Zebras des THW Kiel, die zuletzt vor einer Woche beim 32:23 gegen Lübbecke ihre Fans beglückten, müssen erst wieder am Sonntag ran. Gegen den HSV aus Hamburg (Sonntag, 14 Uhr, Liveticker auf KN-online). Aber auch ein „kleines“ Nordderby ist eben ein Nordderby und bleibt ein Nordderby und macht eine Menge Spaß.
THW-Kapitän Domagoj Duvnjak sowieso. Der Kroate, der am Mittwoch seinen 34. Geburtstag feierte, wurde einst mit dem HSV Champions-League-Sieger, deutscher Meister, Welthandballer. Schöne Erinnerungen! Und trotzdem soll nach dem souveränen Sieg gegen Lübbecke der nächste doppelte Punktgewinn her. Schließlich ist zwar die Meisterschaft (schon heute Abend, wenn Spitzenreiter SC Magdeburg gegen Balingen-Weilstetten alles perfekt machen kann?) futsch, aber es steht noch immer Platz zwei und damit die erneute Champions-League-Qualifikation zur Verlosung.
Und noch etwas: Achten Sie doch bitte mal am Sonntag auf das Haupthaar Ihrer Zebra-Stars. Die lassen nämlich - genau wie die meisten Kicker vom Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel - nur einen ganz bestimmten Barbier Schere und Langhaarschneider anlegen. Undercut, Sidecut und Co. - beim Kampf um den Ball soll der Scheitel eben perfekt sitzen. Warum auch nicht?
Nur noch drei Spiele sind in der Bundesliga zu absolvieren. Im Anschluss steht das Final Four um die Krone in der Champions League auf dem Programm. Steigt bei Ihnen schon die Fieberkurve? Das Double ist möglich! Daumen drücken! Ich wünsche Ihnen ein paar schöne spielfreie Tage - und dann ein berauschendes Nordderby. Denn auch das „kleine“ Nordderby ist und bleibt ein Nordderby.
Ihr
Tamo Schwarz
THW-Reporter
HSV-Handballer glänzen mit Hamburger Tugenden
THW Kiel improvisiert und lässt Lübbecke keine Chance
Spruch der Woche

Wir wissen ja, dass wir keine Chance haben.
HSV-Vizepräsident Martin Schwalb vor dem Nordderby beim THW Kiel am Sonntag.
THW-Statistik

68:0 Punkte. Es war die perfekte Saison, die am 2. Juni 2012 vor genau zehn Jahren endete. Mit 34 Siegen aus 34 Partien hatte sich der THW Kiel damals mit weißer Bundesliga-Weste zum Meister gekrönt. Zehntausende in der heutigen Wunderino-Arena und auf dem Rathausplatz feierten damals aber nicht nur die bisher einzige verlustpunktfreie Spielzeit in der Männer-Bundesliga-Historie, sondern gleich noch drei weitere Titel: den DHB-Pokal, die Champions-League-Trophäe, den Supercup. Damit stellte die Mannschaft von Trainer Alfred Gislason, in der auch der heutige THW-Cheftrainer Filip Jicha (208 Tore/28 Siebenmeter) und sein “Co” Christian Sprenger (79 Tore) Schlüsselrollen einnahmen, einen Rekord für die Ewigkeit auf. Die Zebras machten sich unsterblich.
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Er ist der Friseur der Stars von THW Kiel und Holstein Kiel
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