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Schwarz auf Weiß – das THW-Update // Rote Linien und die Hacke des Hexers

Schwarz auf Weiß – das THW-Update Schwarz auf Weiß – das THW-Update
Liebe Leserinnen und Leser,
ich weiß, ich weiß - man kommt ja kaum noch mit in diesem wahnwitzigen Countdown im Saisonendspurt. Sonnabend Melsungen, Montag Lemgo, Donnerstag Leipzig, Sonntag Essen. Welchen Tag haben wir eigentlich heute? Ich hab mich einfach mal für einen kurzen Moment aus diesem Parforceritt ausgeklinkt, um mich durch die Handball-Geschichtsbücher zu graben. Wissen Sie, was die Hacke von “Hexer” Andreas Thiel mit der Meisterschaft in der Saison 1984/85 zu tun hatte? Wir haben uns die engsten, spannendsten, nervenaufreibendsten Titelrennen in der Historie des THW Kiel angesehen. Da war schon in den 80er- und 90er-Jahren ganz schön was los in der Handball-Bundesliga. Der heutige HBL-Präsident Uwe Schwenker, aber auch Klaus-Dieter “Pitti” Petersen, Betreuer Michael “Memel” Menzel und natürlich der heutige THW-Cheftrainer Filip Jicha erinnern sich.
Historische Titelrennen, Teil 1: Der THW Kiel und die Hacke des Hexers
Gefeiert wurde damals 1994, nach 31 Jahren Meisterschafts-Abstinenz, eine ganze Woche lang. Im Mai 2021 wären die Kieler Handball-Profis schon froh, wenn sie mal eine Woche am Stück trainieren könnten. Ach, was sag ich: … wenn sie überhaupt mal wieder systematisch im Training an ihrem Spiel feilen könnten. Stattdessen beschränkt sich der THW-Tross zwischen den Partien auf die drei Rs - Reisen, Ruhe, Regeneration. Für Filip Jicha ist jedenfalls die Grenze dessen, was noch gesund ist, längst überschritten. Fast schon entschuldigend gestand der Tscheche darum zuletzt ein, dass ja das (Offensiv-)Spiel seiner Mannschaft nicht immer schön, aber “mehr eben derzeit ohne Training nicht zu erwarten” sei. Sie, liebe Fans, werden es Ihren Zebras nachsehen, die schließlich allein über Pfingsten wieder einmal vier Punkte einheimsten und weiterhin dem Nordrivalen von der Flensburger Förde mit knappem Vorsprung die Sporen zeigen. Womit wir wieder bei der Hacke des Hexers wären. Zehn, neun, acht Spiele sind in der Bundesliga noch zu absolvieren, hinzu kommt das Final Four um den DHB-Pokal in der kommenden Woche.
Und dabei kommt auch noch in Sachen Fan-Rückkehr Bewegung ins Spiel. Ein Hoffnungsschimmer: 1000 Fans sind am Donnerstagabend in Leipzig zugelassen, 1500 werden den THW Kiel am 8. Juni in Magdeburg begrüßen. Und auch in Hamburg dürfen der Pokal-Endrunde (mindestens) 1000 Zuschauer beiwohnen. Da bleibt zwar nur ein kleines Kontingent für jeden Klub. Aber ich drücke trotzdem die Daumen, dass Sie eines der begehrten Tickets ergattern können. Und vielleicht dauert es dann gar nicht mehr so lange, bis ich Sie dank des zunehmenden Impf-Tempos und sinkender Inzidenzzahlen alle wieder live in der Wunderino-Arena sehen und hören kann. Ministerpräsident Daniel Günther machte am Donnerstag Hoffnung für die neue Saison, sprach von “absehbar 50 Prozent Belegung” in den Arenen des THW Kiel und der SG Flensburg-Handewitt.
Bis dahin passen Sie bitte weiter gut auf sich und Ihre Lieben auf und drücken Sie dem THW Kiel kräftig die Daumen. Und, … welcher Wochentag ist eigentlich heute?
Ihr
Tamo Schwarz
THW-Reporter
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Zitat der Woche

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THW-Statistik

50 Spiele hat der THW Kiel in dieser Saison bereits absolviert, allein 24 waren und sind in den Monaten März, April und Mai terminiert.
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